Rusts Oktober-Update im Detail: Nutztiere, Biokraftstoff und ein Helipad, das repariert werden muss
Das Livestock-Update kam am 1. Oktober 2026. Kühe und Schafe, ein neuer Weg zu Low Grade, verschlossene Loot-Räume und ein kaputtes Helipad: Hier steht alles, was sich geändert hat, und was es auf unseren Servern bedeutet.
Kühe und Schafe
Auf der Insel leben jetzt Kühe und Schafe. Beide liefern Dung, Kühe geben Milch und Schafe Wolle, und wie jedes Tier lassen sie sich für Fleisch, Knochen und Leder verwerten. Du kannst wilde Tiere einfangen und an deiner Base halten. Wie Pflanzen haben sie Gene und Bedürfnisse und lassen sich züchten, auch wenn die Gene nicht genau wie bei Pflanzen funktionieren.
Tiere und Wolle verkaufen
Ein neuer Händler vor den Ställen kauft ausgewachsene Rinder und Schafe. Führe das Tier dorthin und du bekommst ein zufälliges Angebot, das von seiner Genqualität abhängt. Zweimal kannst du ablehnen und ein neues Angebot bekommen; nach dem dritten kauft der Händler dieses Tier 15 Minuten lang nicht. Er nimmt auch Wolle, bis zu 400 auf einmal, und je mehr du mitbringst, desto besser das Angebot.
Milch und Sahne
Milch kann man einfach trinken. Steht sie vier Stunden im Kühlschrank, lässt sie sich in Magermilch und Sahne trennen, ein stärkeres Verbrauchsgut. Beides sind Zutaten für neue Rezepte: Milch verlängert in der Regel Tee-Effekte, Sahne verstärkt sie.
Zäune und Gatter
Damit Tiere dort bleiben, wo du sie haben willst, gibt es neue Zäune und Tiergatter zum Aufstellen. Mit dem neuen Navigationssystem können Tiere und andere NPCs in Spielergebäude laufen und beachten Türen, die sich öffnen und schließen. Ein Gehege braucht also ein Gatter, das wirklich zu ist.
Biokraftstoff-Generator
Der Biokraftstoff-Generator macht aus rohem oder verdorbenem Fleisch und anderem organischen Material Low-Grade-Treibstoff. Befüllen, von Hand umrühren und arbeiten lassen; nach etwa 30 Minuten muss wieder gerührt werden, und das kann er über einen Stromausgang melden. Nahrung mit mehr Kalorien ergibt mehr Treibstoff.
Kleintiere
Frösche, Kaninchen, Eichhörnchen, Meeresschildkröten, Krabben und Quallen tauchen jetzt in den passenden Biomen auf. Vorerst sind sie vor allem Kulisse und streng budgetiert, damit sie Server und Spieler so wenig Leistung wie möglich kosten.
Das Helipad im Bandit Camp startet kaputt
Zu Beginn jedes Wipes ist das Air-Wolf-Helipad im Bandit Camp defekt, und der Händler verkauft keine Helikopter. Spieler reparieren es, indem sie mit einem Hammer darauf schlagen und die nötigen Ressourcen dabeihaben, ähnlich wie beim Bau einer Belagerungswaffe. Einmal repariert, bleibt es den ganzen Wipe über heil, für alle. Ziel sind weniger Helikopter in den ersten Stunden eines Wipes.
Sandsäcke lassen sich stapeln
Sandsäcke haben jetzt vier Stufen. Ein weiterer Sandsack obendrauf hebt sie auf die nächste, höhere Stufe, bis hin zum Bunker. Alle Sandsack-Skins funktionieren auf jeder Stufe. Das Craften ist günstiger, sie stapeln sich bis 20, und im Loot liegen sie zu viert.
Verschlossene Loot-Räume
Nach dem Loot-Raum im Kraftwerk vom August gibt es jetzt verschlossene Räume am Airfield, am Ferry Terminal, in beiden Häfen, auf dem Junkyard, am Launch Site, in den Military Tunnels, im Nuclear Missile Silo, in Radtown, im Sewer Branch, am Trainyard und in der Water Treatment Plant. Sie öffnen sich, sobald genug schwere Sicherungen im Kraftwerk stecken; schwierigere Monumente brauchen mehr.
Sicherungen halten auf ruhigen Servern länger
Auf schwach besuchten Servern war der Strom oft lange aus, womit auch der Drohnen-Marktplatz stillstand. Schwere Sicherungen halten jetzt viermal so lange, wenn 10 oder weniger Spieler online sind, und ab 100 Spielern gilt wieder der Normalwert. Der kleine Sicherungskasten am Kraftwerk wurde außerdem versetzt und ist nun von außen durch ein kaputtes Fenster erreichbar.
Granaten, C4 und Satchels fühlen sich flüssiger an
Beim Werfen von Granaten, C4 und Satchels wartete das Spiel bisher auf den Server, was sich bei hohem Ping träge anfühlte. Jetzt zeigt dein Spiel den Wurf sofort und wird vom Server nur korrigiert, wenn beide nicht übereinstimmen.
Außerdem in diesem Update
- Die Machete hat ein neues Modell, neue Texturen und Animationen.
- Rust nutzt jetzt eine eigene Render-Pipeline. Vorerst etwas bessere Leistung, später mehr; im ersten Monat lässt sie sich in den experimentellen Einstellungen abschalten.
- Die Länderauswahl im Serverbrowser wurde neu gestaltet.
- Alle vier Leiterluken lassen sich jetzt über den Workshop skinnen.
- Weitere offizielle Facepunch-Server verlangen TPM und Secure Boot.
- Am 22. Oktober folgt ein Halloween-Update.
Quelle: Facepunch-Devblog rust.facepunch.com


